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Wenn es doch passiert...

Illustration: Vergrößerter Ausschnitt über einem Bein, darin ist eine Venenthrombose zu sehen

Zahlreiche tiefen Beinvenen-Thrombosen verlaufen im Anfangsstadium fast unbemerkt, weil andere Gefäße die Funktion der verstopften Ader übernehmen. Oft beschränken sich die Beschwerden deshalb zunächst auf ein leichtes Ziehen oder auf Krämpfe im Bein.

Aber solange die Erkrankung nicht behandelt wird, kann das Gerinnsel im Gefäß durch Anlagern neuer Blutzellen immer weiter wachsen.

Typische Beschwerden einer Thrombose


Stärkere Beschwerden verursacht eine Thrombose häufig erst dann, wenn größere Venenabschnitte verstopft sind - wie zum Beispiel bei einer Beckenbeinvenen-Thrombose. Durch die Abflussbehinderung staut sich das Gewebswasser. Außerdem ist der Zufluss von sauerstoff- und nährstoffreichem Blut behindert. Das betroffene Bein schwillt an und ist manchmal auch überwärmt. Die Haut kann blau verfärbt sein. Der Patient klagt über starke Schmerzen. So weit muss es jedoch nicht kommen.

Symptome auf einen Blick

  • Ziehender Muskelkater-ähnlicher Wadenschmerz, der sich beim Auftreten und Abrollen des Fußes verstärkt
  • Spannungs- und Schweregefühl
  • Schwellung (beide Beine sind in gleicher Höhe unterschiedlich dick)
  • Überwärmung des betroffenen Beinabschnitts
  • Glattglänzende, spannende und/oder bläulich verfärbte Haut

Wenn Sie unter einem der genannten Symptome leiden, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Eine rechtzeitige Thrombosetherapie verhindert bleibende Schäden und auch mögliche Komplikationen. Lassen Sie sich bitte nicht von den scheinbar harmlosen Anfangssymptomen täuschen!!