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Thromboserisiko bei anderen Erkrankungen
Plötzliche und schwere Erkrankungen, die zu einer mehrtägigen Bettlägerigkeit führen, gehen mit einem erhöhten Thromboserisiko einher. Zu diesen Erkrankungen zählen akuter Herzinfarkt, Schlaganfall, akute Herzmuskelschwäche, akute Rheumaerkrankung, entzündliche Erkrankungen, schwere Infektionen, Lungenerkrankungen, Lähmungen und andere. Patienten, die nicht vorbeugend behandelt werden, erleiden fast doppelt so häufig Thrombosen.
Zusätzliche patientenindividuelle Risiken
Bei Patienten, die zusätzlich zu einer plötzlichen, schweren Erkrankung eine oder mehrere Thromboserisiken erfüllen, steigt das Thromboserisiko weiter an.
Thromboserisiken sind:
- Tumorerkrankungen
- Bereits stattgefundene Thrombosen
- Krampfadern
- Schwangerschaft/ Wochenbett
- Hormonersatztherapie
- Alter über 75 Jahre
- Andere
Vorbeugende Behandlung
Viele Patienten, die akut bettlägerig werden, werden daher vorbeugend gegen eine Thrombose behandelt. Einen wirksamen Schutz bieten verschiedene Medikamente. Ein bekannter Wirkstoff ist Heparin, der die Bildung von Blutgerinnseln weitgehend verhindern kann.