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Thromboserisiko bei Krebserkrankungen

Wenn sich Tumorpatienten einer Operation unterziehen müssen, besteht oft ein erhöhtes Thromboserisiko. So treten nach einer Operation bei krebskranken Patienten, die nicht vorbeugend behandelt werden, fünfmal häufiger Thrombosen auf als bei nicht krebskranken Patienten. Ursache sind meist Störungen der Blutgerinnung, die auf die bösartige Erkrankung selbst oder deren Behandlung zurückzuführen sind.

Tumore fördern die Blutgerinnung

Foto: Mikroskopisches Bild von fluoreszierenden Zellen

Wie man heute weiß, können Krebszellen selbst die Blutgerinnung so verändern, dass Thrombosen leichter entstehen. Dafür verantwortlich sind bestimmte gerinnungsfördernde Eiweißstoffe. Sie werden vom Tumorgewebe oder von spezialisierten, auf die Bekämpfung des Tumors abgerichteten Abwehrzellen in die Blutbahn freigesetzt.

Foto: Teilansicht einer hängenden Infusionsflasche, im Hintergrund eine Pflegekraft

Risikofaktor Krebstherapie

Wiederholte Operationen, Chemotherapien mit manchen Medikamenten und Bestrahlungen können ebenfalls die Entstehung einer Thrombose begünstigen.